Religion, Ethik, Philosophie und soziale Projekte

  Aktion Weihnachtsgeschenke für Flüchtlingskinder 
Besuch der Selimiye-Moschee in Völklingen

Am 17. Dezember waren wir mit unseren Schülern in der Flüchtlingsunterkunft Lebach und überreichten die von den Schüler/-innen des SGS zusammengestellten Weihnachtsgeschenke. Hier ein kurzer Bericht:

Zuerst wurden wir im Hort der Grundschüler empfangen. Dort haben wir dann auch an alle anwesenden Kinder unsere Pakete überreicht. Schaut euch die Bilder an und ihr werdet sehen, dass die Aktion ein voller Erfolg war. Die Kinder haben sich soooo sehr über den Inhalt der Geschenke gefreut!!! Als kleines Dankeschön hatten die kleinen Mädchen und Jungs Kerzen für uns gebastelt. So standen auch sie nicht mit leeren Händen da. Alle hatten die Möglichkeit den Mitarbeitern der Caritas und den Kindern fragen zu stellen. Aber die Kinder waren natürlich zuerst mal sehr zurückhaltend und schüchtern. Letztlich sind dann doch noch kleine Gespräche zustande gekommen. Die meisten sprachen relativ gut deutsch. Die Sprache war also kein Hindernis. ...

Die Weihnachtsaktion ist ein voller Erfolg. Alle haben sich 1000 Mal bei uns bedankt. Die Pakete werden die nächsten Tage von Praktikanten und FSJlern zu den Kindern in die Wohnungen gebracht mit dem Hinweis, sie seien vom Christkind.

In diesem Sinne, frohe Weihnachten

Fr. Matheis

PS: Im nächsten Jahr könnten wir vor Ostern wieder eine Aktion starten. Die Betreuerin des Hortes meinte, die Kinder bräuchten vor allem Sportschuhe, Gummistiefel usw.
Auch die Schulranzenaktion vor den Sommerferien sollten wir nicht aus den Augen verlieren. Auch hier besteht dringender Bedarf!!!

Uebergabe Geschenke Fluechtlingskinder SGS

Den vollständigen Bericht kann man sich hier auf dem Blog des "Trialogs der Kulturen" anschauen.

  Moscheebesuch Klassenstufe 7
Besuch der Selimiye-Moschee in Völklingen

Lehrfahrt im Fach ev. Religion (Frau Garve, Frau Meiser) sowie kath. Religion (Herr Theobald) der Klassenstufe 7 am 12.11.2014 (4. bis 7. Stunde) zur Selimiye-Moschee in Völklingen, Wehrden

Moscheebesuch SGS

„Einen Besuch in der Moschee finde ich wichtig, weil man einen Einblick in die Religion der Muslime bekommt.“ (Richard, 7F2)

Mehr Schülerkommentare hier auf dem Blog des "Trialog der Kulturen".


  Trialog der Kulturen 2014 - Abschlussfeier am 14. Oktober 2014 und Vergabe der Siegerurkunden
Am Dienstag, den 14. Oktober 2014 waren alle Trialog-Teilnehmer des SGS nach der 6. Stunde zu einer "Siegesfeier" mit Übergabe der Urkunden im Musiksaal eingeladen. Gefeiert wurde mit viel Applaus sowie leckeren "Trialog-Torten" und Sprudel.

Trialog-Team 2014 Stadtgartengymnasium
Hier sind sie alle auf einem Foto: Die Teilnehmer und Gewinner des 1. Preises des Schulwettbewerbs "Trailog der Kulturen"! Herzlichen Glückwunsch euch allen!

Trialog der kulturen - Torten  Trialog der Kulturen SGS Torten werden gegessen
Die leckeren Torten zum Trialog der Kulturen - hier werden sie verdient aufgeteilt und verzehrt.

  Trialog der Kulturen -  1. Preis für die Trialog-Gruppe des Stadtgartengymnasiums - Preisverleihung  am 9. Oktober 2014
Das Stadtgartengymnasium erhält den 1. Preis der Quandt-Stiftung zum Schulwettbewerb "Trialog der Kulturen"

Trialog SGS Maerz 2014

Salziger Kaffee Trialog der Kulturen Quandt-Stiftung

Projekt Salziger Kaffee
Blog - Trialog der Kulturen


Quandt-Stiftung

Der "Salzige Kaffee" und die Projektgruppe VIEW, die an unserer Schule mit großem Einsatz Projekte für mehr Toleranz durchgeführt haben, wurden heute mit dem 1. Preis der Quandt-Stiftung belohnt. Das Preisgeld von 9000 Euro steht nun für die Weiterführung zur Verfügung.

Ein ganz herzlicher Glückwunsch und Dank geht an alle Schüler/-innen und Kollegen/-innen, die sich mit viel Engagement um die Durchführung der zahlreichen Projekte an unserer Schule gekümmert haben, vor allem aber an Herrn C. Lanyi und Frau S. Garve, die Koordinatoren der Toleranz-Projekte!


Hier Auszüge aus der offiziellen Pressemitteilung von heute sowie ein Auszug aus der Laudatio (www.herbert-quandt-stiftung.de):

Das Margaretha-Rothe-Gymnasium aus Hamburg/Barmbek, die Erich Kästner Schule aus Baunatal und das Gymnasium am Stadtgarten aus Saarlouis sind die Gewinner des Schulenwettbewerbs "Trialog der Kulturen" 2013/14. Ihre interkulturellen und interreligiösen Projekte zum Jahresthema "Wurzeln erinnern - Zukunft gestalten. Sprachen, Kulturen, Religionen in Deutschland" haben die Bildungsexperten der Jury vollends überzeugt. Damit belegen die drei Schulen die jeweils ersten Plätze in den Länderwertungen "Bremen/Hamburg", "Hessen" und "Rheinland-Pfalz/Saarland". Sie erhalten je 9.000 Euro Preisgeld. Für die zweiten Plätze vergab die Herbert Quandt-Stiftung je 6.500 Euro, für die dritten Plätze je 4.500 Euro. Mit dem Preisgeld können die Schulen ihr Engagement für Verständigung auch nach dem Wettbewerb weiter fortsetzen.

"Die Preisträger haben gezeigt, wie das Zusammenleben von Kulturen und Religionen in Deutschland gelingen kann", sagte Dr. Christof Eichert, Vorstand der Herbert Quandt-Stiftung, bei der Preisverleihung. "In einer Zeit, in der vor allem Konflikte in die öffentliche Wahrnehmung gelangen, ist es umso wichtiger, mit positiven Beispielen voranzugehen. Die Schulen sind Leuchttürme. So wie sie den 'Trialog der Kulturen' vorleben, stelle ich mir unsere gesamte Gesellschaft der Vielfalt vor." ...

Der Trialog am Saarlouiser Gymnasium am Stadtgarten

Das Trialog-Projekt am Saarlouiser Gymnasium am Stadtgarten wuchs im Laufe des Schuljahres über sich hinaus. So sehr, dass die Schule ihm einen neuen Namen gab. Ursprünglich hatten die Saarlouiser das Projekt nach dem Buch "Salziger Kaffee - Unerzählte Geschichten jüdischer Frauen" von Katalin Pécsi-Pollner benannt. Zusammen mit dem Nationalitätengymnasium Budapest schrieben die Schüler ein Theaterstück und brachten die Geschichten der von den Nationalsozialisten verfolgten Frauen auf die Bühne. Doch die trialogische Arbeit entwickelte sich darüber hinaus zu einem großen Toleranzprojekt: In Workshops, Expertengesprächen, Ausstellungen, Lesungen und einem eigenen Blog untersuchten die Schüler, wie Vorurteile entstehen und wie ein besseres Zusammenleben von Kulturen und Religionen gelingen kann. Deshalb gaben sie ihrem Projekt den neuen Namen "VIEW (Verantwortung, Interesse, Engagement, Werte)".

Die Jury lobte die große Begeisterung, mit der die Schule viele neue Unterstützer und auch finanzielle Förderer gewinnen konnte. "Die Schülerinnen und Schüler haben äußerst erfolgreich Hürden genommen und Hindernisse abgebaut: nicht nur zwischen Landesgrenzen, sondern auch in den Köpfen. Sie haben den 'Trialog der Kulturen' im Seminarfach ,Projektmanagement' eigenständig geplant und umgesetzt. Mit seiner facettenreichen Arbeit hat das Saarlouiser Gymnasium am Stadtgarten die Jury restlos überzeugt."

(Quelle: http://www.herbert-quandt-stiftung.de/pressemeldungen/trialog_der_kulturen_die_preistraeger_des_schuljahres_2013_2014)

Auszüge aus der Laudatio der Quandt-Stiftung:

Preisträgerschulen Rheinland-Pfalz/Saarland
1. Preis (9.000 Euro): Saarlouiser Gymnasium am Stadtgarten
Projekt: „VIEW (Verantwortung, Interesse, Engagement, Werte)“

Toleranz wurde an dieser Schule ein Jahr besonders groß geschrieben! Alle Schülerinnen und Schüler wurden in einzelnen Projekten mit der Frage, Wie wollen wir miteinander leben? verstrickt. Die Projektarbeit des Saarlouiser Gymnasiums am Stadtgarten ist mit der Langstrecke des olympischen Hürdenlaufs über 400 m zu vergleichen. Langstrecke aus dem einfachen Grund, weil so ein Projektjahr mitunter lang sein kann. Ab er in der Projektarbeit, wie im Sport, ist der tatsächliche Lauf das Ergebnis von viel harter Arbeit. Die Schülerinnen und Schüler des Saarlouiser Gymnasiums am Stadtgarten haben im Laufe ihres Projekte so einige Hürden genommen, beziehungsweise Hindernisse abgebaut:
1) Zwischen Landesgrenzen im Rahmen des Austausches mit dem Deutschen Nationalitätengymnasium Budapest, bei dem Schüler beider Schulen Theaterstücke zum Buch „Salziger Kaffee – Unerzählte Geschichten jüdischer Frauen“ von Katalin Pécsi-Pollner geschrieben und in Deutschland und Ungarn gemeinsam aufgeführten.
2) In den Köpfen, weil sich Schüler der Schule mit den Hintergründen und den Ursachen vonVorurteilen befasst haben.
3) Aber auch ganz praktische, finanzielle Hürden haben den „guten Lauf“ der Schule nicht stoppen können. Denn die Schule hat weitere Mittel für einzelne Projekte, wie die Reise nach Ungarn, eingeworben. Das Gymnasium hat also nicht nur die Herbert Quandt-Stiftung mit ihrem Projekt überzeugt, sondern auch andere für ihre Arbeit begeistert. Die Schülerinnen und Schüler haben dabei eigenständig im Rahmen des Seminarfachs Projektmanagement den Trialog geplant und umgesetzt. Der Zeitplan wurde streng im Auge behalten, auch wenn der ein oder andere Lehrer an Abgabetermine erinnert werden musste. Es hatfunktioniert, denn ein Bericht über alle verschiedenen Aspekte und Teilprojekte des Toleranzprojektes sprengt den heutigen Rahmen. Nur so viel: Das Gymnasium aus Saarlouis hat mit seiner facettenreichen Arbeit die Jury rest los überzeugt. Und wie da s so ist, wenn man 12 Monate fleißig trainiert, gewinnt man auch. Dies ist au
ch hier der Fall, denn die Schule hat in einem Endspurt bei den letzten Hürden alle anderen Mitstreiter überholt und den 1. Platz im „Trialog der Kulturen“- Schulenwettbewerb belegt.

(Quelle: http://www.herbert-quandt-stiftung.de/files/trialog/schulenwettbewerb/laudationes_schulenwettbewerb_trialog_der_kulturen_2013_14.pdf)

  Mit "Stark ins Leben" und Bildungsminister Commerçon nach Paris
"Stark ins Leben" bringt fünf SGS-Schülerinnen und Schüler mit dem ICE nach Paris

Für fünf Schülerinnen und Schüler des Stadtgartengymnasiums, die im letzten Schuljahr am Pilotprojekt "Stark ins Leben" des LPM Dudweiler und der Sparda-Bank-Südwest teilgenommen hatten, gab es zu Beginn des Schuljahres (17. September 2014) ein Geschenk ganz besonderer Art: Gesponsert von der Sparda-Bank und der Firma Alleo, verantwortlich für die ICE/TGV-Verbindungen der Deutschen Bahn nach Frankreich, konnten Sie zusammen mit Teilnehmern aus zwei anderen Schulen des Saarlandes  an einer Tagesfahrt nach Paris teilnehmen.
Die Schüler des Stefansberg-Gymnasiums Merzig und der Gesamtschule Rastbachtal hatten letztes Jahr ebenfalls an dem Pilotprojekt teilgenommen. Begleitet wurden sie von Kultusminister Ulrich Commerçon, Herrn Andreas Manthe von der Sparda-Bank-Südwest, Frau Beate Kohler von der Firma Alleo sowie weiteren Projektverantwortlichen, darunter auch einige betreuende Lehrer.
Während der Veranstaltung gab es genug Gelegenheit für die Jugendlichen, sich mit dem Bildungsminister auszutauschen und mit ihm über Schule, das Saarland und auch Frankreich zu sprechen.
Das Rahmenprogramm bot Vorträge über die Zusammenarbeit der Deutschen Bahn mit Frankreich, eine Bootsfahrt auf der Seine um die Île de la Cité herum, eine Stadtrundfahrt, reichlich Essen im Hardrock Café Paris und etwas Zeit für einen Kaffee in einem der vielen Lokale entlang der berühmten Boulevards. Beeindruckend war die schnelle Zugfahrt im ICE von Saarbrück nach Paris. In nicht mal 1h und 50 Minuten war die Strecke bis in die Innenstadt von Paris geschafft, wobei auffiehl, dass ein großer Teil der Zeit für die Fahrt nach Forbach und die langsame Einfahrt in den Gare de l'Est benötigt wurde. Außerdem beeindruckte die Tatsache, dass die Jugendlichen gerade genug Zeit hatten, um auf der Fahrt ihre großzügigen Lunchpakete und das Abendessen in der 1. Klasse zu genießen.
Das SGS bedankt sich an dieser Stelle bei der Sparda-Bank und der Firma Alleo dafür, den Jugendlichen einen wunderschönen und lehrreichen Tag in Paris ermöglicht zu haben.

KO

Stark ins Leben Paris  Stark ins Leben Paris
Die Schülerinnen und Schüler des SGS vor dem Eiffelturm in Paris, rechts mit Bildungsminister Commerçon im Bild.

Stark ins Leben

"Stark ins Leben" ist ein gemeinsames Schulprojekt des Landesinstituts für Pädagogik und Medien und der Sparda-Bank-Südwest. Es hilft Schülerinnen und Schülern bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung und fördert ihre Selbstverantwortung. Das SGS war als Pilotschule an der Konzeption und Planung beteiligt. Auch in diesem Schuljahr haben zwei Klassen der Jahrgangsstufe 10 wieder die Möglichkeit zur Teilnahme.

  Spendenlauf der SGS-Schülervertretung  
Schüler erlaufen 27.000 Euro für Somalia
Gymnasium am Stadtgarten Saarlouis hilft mit einem Spendenlauf

Übergabe Spendengelder 2014
Die Übergabe der Spendengelder geschah am 22. Juli 2014 in Anwesenheit von Frau und Herrn Awad


Spendenlauf 2014 Stadtgartengymnasium
Schüler zeigen stolz die von ihnen beim Spendenlauf für jede Runde erhaltenen "Stempel"


Saarlouis.
Nun steht das Ergebnis des Spendenlaufs der Schülervertretung des Saarlouiser Gymnasiums am Stadtgarten fest: 27.000 Euro sind zusammengekommen, ein Betrag, auf den Schülersprecher Tim Reinstädtler und sein Team sehr stolz sind: "Wir waren überrascht darüber, wie hoch die Spendenbereitschaft der Eltern unserer Schüler ist: In einigen Fällen wurden bis zu 600 Euro von einzelnen Schülern erlaufen!" Zudem habe man die Erfahrung gemacht, dass eine solche Spendenaktion nicht in einer Woche abgeschlossen ist, sondern mit viel Zeit und Arbeit von allen Mitgestaltern verbunden ist.

Der Erlös des Spendenlaufs wird erneut dem Verein "Medical Care Somalia e.V."  mit Sitz in St. Wendel zukommen. Die Spenden ermöglichen es der Organisation, Nahrungsmittel von somalischen Bauern zu kaufen und an die Menschen in den Dürregebieten des Landes zu verteilen. Ebenso werden von dem Geld Schulprojekte wie z.B. der Bau einer Landwirtschaftsschule in dem Ort Beer unterstützt, die den Menschen vor Ort den Weg in die Unabhängigkeit erleichtert (www.medicalcare-somalia.com). Der Kontakt zum Verein, der von dem Arzt Dr. Ahmed Awad und seiner Frau Brigitte geleitet wird, wurde schon bei einem Spendenlauf der Schule im Jahr 2011 hergestellt. Damals waren 30.000 Euro an Spendengeldern zusammengekommen.

Der Rundkurs (1 km) führte durch den nahe gelegenen Stadtpark Saarlouis. Für jede absolvierte Runde erhielten die teilnehmenden Schüler/-innen der Klassen 5 bis 11 von ehrenamtlichen Helfern an der Stempelstation eine Markierung auf den Arm. Diese wurden später gezählt und auf Laufkarten eingetragen, mit denen die Jugendlichen bei ihren selbst ausgewählten Sponsoren (z.B. Familie, Bekannte, Freunde) die "erlaufenen" Beträge einsammeln konnten. Laufen oder Gehen war dabei egal. Es zählten die gelaufenen Runden und das Mitmachen! Auch Lehrer, Eltern und Ehemalige liefen eifrig mit und sammelten Stempel auf der Strecke. Frau Reinert-Labouvie lief mit Kinderwagen mit, ebenso war der Hund von Frau Preßmar mit bei dem Kurs dabei.

Freikarten der Kartbahn Bous und des Moviestar-Kinos in Saarlouis für die besten Läuferinnen und Läufer spornten viele Jugendliche zu Höchstleistungen an.
Die Schulsanitäter standen für den Notfall bereit, ebenso waren sechs Sanitäter des DRK OV Roden ehrenamtlich im Einsatz. Erfreulicherweise kam kein Teilnehmer zu Schaden. Zudem wurde der Lauf auch von ehemaligen Lehrern wie Herrn Teiter und Herrn Kranich mit großem Einsatz betreut.

KO

  SGS-Toleranztag am 10. Juli 2014
Toleranztag SGS 10-7-2014


Liebe Eltern, Schüler/-innen und Freunde des SGS,

am Donnerstag, den 10.07.2014 findet am SGS ein großer Toleranztag statt. Er bildet den Abschluss des diesjährigen Beitrags des SGS zum Trialog der Kulturen - Wettbewerb der Herbert Quandt - Stiftung. An ihm nehmen neben Vertretern aller Klassen der gesamte 10. Jahrgang (Zehntklässler bitte Beitrag zum interkulturellen Frühstücksbuffet nicht vergessen!) und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens teil. Genaueres hierzu können Sie im Blog http://sgs-dng-salzigerkaffee.de erfahren. Die Filmemacherin Mo Asumang, die an dem Tag teilnimmt, wird in Kooperation mit dem SGS und dem Amt für Kultur der Stadt Saarlouis am selben Abend eine Veranstaltung für die Öffentlichkeit durchführen, zu der wir Sie, liebe Eltern und euch, liebe Schüler/-innen sowie alle Interessierten ganz herzlich einladen:

10.07.2014, 19:30 Uhr, Aula des SGS
Filmvorführung „Die Arier“ (vor kurzem mit großem Erfolg in Arte und ZDF gelaufen)
Anschließend Diskussionsrunde mit der Filmemacherin Mo Asumang
Eintritt frei

Filmplakat Aryans

Über die Regisseurin

Mo Asumang

Mo Asumang
wurde 1963 als Kind einer Deutschen und eines Ghanaers in Kassel geboren. 1996 wurde sie Deutschlands erste afrodeutsche TV-Moderatorin. ("Liebe Sünde"). Seit dem arbeitet Asumang als Moderatorin, Filmemacherin, Dozentin und Schauspielerin. 2010 erhielt sie durch Roman Polanskis Politthriller "The Ghostwriter" in der Rolle der US-Außenministerin Condoleezza Rice auch internationale Präsenz. Die Morddrohung einer Neonazi-Band veranlasste Mo Asumang, sich zunehmend dem Thema Rassismus zu widmen und inspirierte sie zu ihrem Regiedebüt „Roots Germania“ (2007, Grimme Preis-nominiert). Ihr Dokumentarfilm „Road to Rainbow“ (2010) hinterfragt die Gleichberechtigung in Südafrika nach dem Ende der Apartheid. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit besucht Mo Asumang weltweit Schulen und Universitäten, um sich für Integration stark zu machen und das Thema Rassismus aus einer neuen Perspektive anzugehen. (Quelle: ZDF)

Zu dem mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm „Die Arier“ finden sich im Internet viele Artikel, hier eine kleine Auswahl (alles externe Links):

http://www.zdf.de/das-kleine-fernsehspiel/die-arier-interview-regisseurin-mo-asumang-dokumentarfilm-32883204.html

http://www.arte.tv/guide/de/047523-000/die-arier

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik-die-arier-im-zdf-mit-rassenhass-ist-man-was-12922768.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/filmemacherin-mo-asumang-im-interview-den-rechtsextremen-wuensche-ich-echtes-selbstbewusstsein-1.1946380

C. Lanyi

  Projekttag „Kinderarbeit und Straßenkinder in Lateinamerika“
Die Klasse 8F1 des Saarlouiser Gymnasium am Stadtgarten erwirtschaftet 1100 Euro zu Gunsten von "Café con leche e.V."

Vier Schüler der Klassenstufe 8 des Saarlouiser Gymnasiums am Stadtgarten werden vom 18. bis 26 Juli an der Fair-Play Fahrradtour durch die  Großregion teilnehmen. Die Tour wird in Kooperation von 40 Schulen aus der Belgien, Deutschland, Frankreich und Luxemburg  und dem EuroSportPool gemeinsam mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz und der Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports ausgerichtet.
Ziel der Tour ist es im spielerischen und grenzüberschreitenden Miteinander den respektvollen Umgang miteinander zu praktizieren: „ Im gemeinsamen Sportreiben. So, wie wir uns den Sport alle wünschen: aggressionsfrei, völkerverbindend, nach freiwilligen Regeln der Fairness.“ (http://fairplaytour.de - externer Link). Aus diesem Grund engagieren sich die Teilnehmer mit ihren Klassen, Freunden und ihrer Familie für ein Solidaritätsprojekt und sammeln Spenden für Notleidende in Entwicklungsländern.
Die Klasse 8F1 hat sich mit ihrer Spanischlehrerin P. Preßmar für den in Völklingen ansässigen Verein "Café con leche e.V." entschieden, nachdem zuvor im Unterricht des Thema Kinderarbeit und die Problematik der Straßenkinder in Lateinamerika erarbeitet wurden. Jose Niethammer aus Völklingen hat diesen Verein mitgegründet, um ein Fußballprojekt in einem Slum von Santo Domingo, das er während eines Freiwilligen Sozialen Jahrs  auf die Beine gestellt hat, von Deutschland aus weiter zu finanzieren. Dieses Projekt fördert inzwischen jeweils eine Fußballmannschaft für Mädchen und Jungs  und hat es sich zum Ziel gesetzt, den Kindern vor Ort über den Sport Werte wie Disziplin, Pünktlichkeit und eben Fair-play zu vermitteln. Außerdem ist ie Teilnahme am Sport an einen Schulbesuch gebunden und fördert so den Alphabetisierungsprozess dieser Kinder (www.cafeconleche-vk.de - externer Link).
Am Freitag, den 27.06.14 bauten die Schüler unter dem Glaspavillon der Französischen Straße in der Saarlouiser Innenstadt ihre Stände auf: Kuchen, Cocktails und spanische Tapas wurden angeboten. Kinder konnten sich schminken lassen oder ihr Glück beim Glücksrad versuchen. Gezielt sprachen die Schüler Passanten an, die zum Großteil sehr positiv auf die Aktion reagierten und großzügig spendeten. Insgesamt ist es der Klasse gelungen an einem Vormittag mit viel Engagement und Herzblut 1100 Euro zu Gunsten von café con leche zu sammeln. Eine großartige Aktion.

P. Preßmar

Cafe con leche - Projekttag SGS   Cafe con leche - Projekttag SGS
Die Schüler der Klasse 8F1 mit  ihrem Stand für "Café con leche".

Gedanken der Schülerinnen und Schüler zu ihrer Aktion:

  • Es ist klasse, dass man mit so wenig  Mitteln so viel erreichen kann. (Sarah, Lara)
  • Wir waren überrascht, dass die Leute so positiv auf das Projekt reagieren und so viel spenden. (Emily und Franzi)
  • Wir sind überrascht, dass wir mit „nur“ 1100 Euro in Santo Domingo so viel bewirken können. (Meike und Lena)
  • Wir hätten nicht mit einer so positiven Resonanz gerechnet. Eine außerordentlich rentable Aktion. (Magnus, Jonas)
  • Trotz anfänglicher Schwierigkeiten hat sich der Aufwand gelohnt. (Hanna, Laura)
  • Wir waren überrascht, dass sich die Leute so für das Projekt café con leche e.V. und unsere Plakate interessiert haben. (Sandra, Hannah)
  • Durch dieses Projekt konnten wir sehen wie Kinder in anderen Ländern leben und wie gut es uns in Deutschland geht. (Ilenia, Gina)
  • Durch das Projekt konnten wir den Passanten zeigen, wie Kinder in Lateinamerika leben müssen. (Melissa, Julie)
  • Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass jeder Euro, der gespendet wurde, Straßenkindern helfen wird. (Franzi, Felix)
  • Uns hat es gefallen, das Projekt gemeinsam zu organisieren und Kindern in anderen Ländern zu helfen. (Laura, Julia)
  • Wir sind froh, dass wir wissen, dass das Geld gut ankommt und direkt verwendet wird. (Janina, Sophie, Laura Marie)
  • Wir freuen uns, dass das spanische Essen so gut ankam. (Julie, Melissa)
  • Die Passanten hatten fast alle ein großes Herz und hörten uns interessiert zu. (Hanna, Laura)
  • Das Projekt hat uns die Augen geöffnet. (Meike, Lena)
  • Wir wurden von Passanten sehr gelobt, dass wir uns so engagieren. (Laura Marie, Janina, Sophie)
  • Mich haben das Engagement, das Herzblut und die Energie, die die Schüler in dieses Projekt eingebracht haben sehr positiv überrascht und bestärkt, in diese Richtung weiter zu machen (P. Preßmar)

  Fair-Trade-Aktion des SGS
Fairer Handel in der Schule – Fairer Handel, faire Welt

Wir, die Schüler und Schülerinnen der Klasse 10F2 haben uns dazu entschlossen, uns um den Titel einer „fairen Schulklasse“, der von der Fairtrade Initiative Saarbrücken vergeben wird, zu bewerben, weil wir uns im letzten Jahr schon intensiver mit dem Thema Armut in Latein-Amerika beschäftigt haben. Insbesondere die schlechten Lebensbedingungen und  fehlenden Voraussetzungen für eine gute Zukunft der Kinder  haben uns betroffen gemacht.
Im Spanischunterricht sprachen wir über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der mittel- und südamerikanischen Kaffeebauern, die sehr hart arbeiten müssen und trotzdem nicht genug verdienen, um ihre Familien ernähren und die Kinder zur Schule schicken zu können. Eine medizinische Versorgung existiert oft nicht. Deshalb organisieren sich viele Kaffeebauern sich seit einigen Jahren in Genossenschaften, die ihre Interessen gegenüber den großen Kaffeehändlern vertreten. Direkter Verkauf des Rohkaffees an Abnehmer, die ihnen faire Preise garantieren, sichert  den Bauern ein angemessenes Einkommen. So können Krankenstationen, Schulen und andere (für uns selbstverständliche) Projekte finanziert werden. Diese Abnehmer sind sogenannte Fair-Trade-Organisationen. .

Neben dem Thema der Kaffeeproduktion befassten wir uns auch mit der Situation der Guaraní-Indios, die im Amazonasgebiet  unter menschenunwürdigen Bedingungen leben.
Nach einem Vortrag zu deren Lebenssituation entschlossen wir uns, eine Patenschaft für ein Guaraníkind zu übernehmen. Das bedeutet, dass der Familie dieses Kindes monatlich Geld zur Verfügung steht, um Essen, ärztliche Behandlung und Schulbesuch zu finanzieren. Der Saarbrücker Verein „Guaraní-Hilfe e.V.“ ist hier seit Jahren aktiv.

In den vergangenen Wochen beschäftigten wir uns aber auch mit den Themen Kakao, Baumwolle, Obst, Kleidung und Fußball unter dem Aspekt des fairen  Handels.
Uns wurde klar, dass wir Europäer unseren Reichtum zu einem großen Teil auf der Ausbeutung  von Menschen in anderen Regionen der Welt  aufgebaut haben – angefangen bei der Eroberung der Neuen Welt unter Kolumbus über den Kolonialismus des 19. und 20. Jahrhunderts bis zu global agierenden Firmen heutzutage.

Wir entwarfen und gestalteten Plakate über die verschiedenen Aspekte unserer Arbeit und organisierten einen Pausenverkauf mit fair gehandelten Snacks: Schokoriegel aus dem Saarlouiser Fair-Trade-Laden „La Tienda“, Kuchen und Muffins, Obstspieße mit Schokolade, selbstgemachten Eistee – selbstverständlich alles mit fairen Zutaten. Außerdem gab es eine Tombola und ein Quiz zum Thema Fußball und WM in Brasilien, weil sich natürlich auch die Frage stellte, wie fair die WM eigentlich ist. Die Gewinner konnten sich über Einkaufsgutscheine für La Tienda und Gratis-Bons für einen fairen Snack unserer Theke freuen.
Der Verkauf fand bei strahlendem Sonnenschein auf dem Schulhof statt und lockte viele Interessierte an.
Der Erlös unserer Verkaufsaktion wird einem Fairtrade-Projekt gespendet.
So kann unser kleiner Einsatz auf der anderen Seite der Erde ein Bewusstsein für die Not der dort lebenden Menschen schaffen. Wir sind froh, die Menschen dort durch unser Projekt unterstützen zu können.

Klasse 10F2

Fair-Trade-Aktion des SGS

  Soufeina Hamed zu Gast am SGS: Freitag, 6. Juni 2014
Muslimische Comiczeichnerin zu Gast am SGS

Soufeina Hamed hat mit ihren eigenen Webcomics und Cartoons aus dem Alltag als Muslima Eindruck gemacht. Ihre Wahrnehmung, ihr Humor und ihr Zeichenstil machen Lust auf eine Comicgeschichte mit muslimischem oder allgemeinem gesellschaftlichem Thema. Ihr Abschluss in Interkultureller Psychologie lässt daher entsprechend Interessantes erwarten. Hoffentlich ist Geld und Zeit dafür vorhanden, um zeichnerisch mit Vorurteilen aufzuräumen und uns allen auch den Spiegel vorzuhalten. (Quelle: www.Youtube.de)

Wir freuen uns, im Juni Soufeina Hamed bei uns in der Schule begrüßen zu dürfen. Wir werden auch kreativ mit ihr arbeiten!

Hier eine Kurzdadrstellung ihrer Arbeit (extern, www.youtube.de):

Hamed Comic
http://www.youtube.com/watch?v=DtqvmIieOHo

Freitag, 6. Juni 2014

8.30 -10.20 Uhr: Mittelstufe
11.30 - 13.00 Uhr: Unterstufe


S. Garve


  Pressekonferenz "Stark ins Leben"
SGS ist Pilotschule für das Gemeinschaftsprojekt "Stark ins Leben" des LPM und der Spardabank Südwest

Stark ins Leben SGS LPM Sparda
Bildungsminister Commerçon und die "Entwickler" von "Stark ins Leben" stellen das neue Programm für Schulen vor
(Foto: Spardabank Südwest)

Das Saarlouiser Gymnasium am Stadtgarten ist durch Herrn Korne an der Konzeption des Förderprojekts "Stark ins Leben" beteiligt. Zwei unserer Klassen der Stufe 10 konnten in der Pilotphase schon an dem Projekt teilnehmen und es ausprobieren. Nach den Osterferien werden die 50 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 LF und 10F2 im nächsten Schritt an den wählbaren Modulen zur Förderung der Selbstverantwortlichkeit teilnehmen.
Finanziert wird die Durchführung von der Spardabank Südwest in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM). In der Pilotphase waren auch das Gymnasium Stefansberg in Merzig sowie die Gemeinschaftsschule Rastbachtal dabei. Am 18. Februar 2014 wurde das Projekt nun der Öffentlichkeit vorgestellt.

Hier der entsprechende Pressetext der Sparda-Bank (gekürzt):

Am 18.02.2014 wurde "Stark ins Leben" von Ulrich Commerçon, dem Minister für Bildung und Kultur im Saarland und dem Vorstandsvorsitzenden der Sparda-Bank Südwest, Hans Jürgen Lüchtenborg im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Bei dem gemeinsamen Projekt der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest eG und des Landes- instituts für Pädagogik und Medien (LPM) geht es darum, Schüler/innen in der Ein- führungsphase der Oberstufe (je nach Schultyp Klassenstufe 10 oder 11) mit lebens- praktischen Kompetenzen für ihren späteren Weg zu stärken. Rund 100.000 Euro stellt die Sparda-Bank-Stiftung für „Stark ins Leben“ pro Jahr zur Verfügung. Das Projekt verläuft in mehreren Phasen. In einer Seminarphase zu Beginn der Oberstufe reisen die Schüler/innen für ein bis zwei Tage gemeinsam mit ihren Klassenlehrer/innen in ein Tagungshaus. Im Seminar, das entweder von schulinternen oder externen Referent/innen durchgeführt werden kann, geht es um Biographie und Lebenslauf.
Die Teilnehmer/innen sollen sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst werden und motiviert werden, ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln. In einer zweiten, freiwilligen Modulphase können interessierte Schüler/innen aus verschiedenen Angeboten zwei Kurse wählen, die sie besonders ansprechen. Körpersprache, Zeitmanagement, Rhetorik, Präsentationstechniken, Lerntechniken, Lebensentwürfe wären einige Beispiele für diese Angebote, die schulübergreifend angeboten werden. Die Schulen, die von der Jury zur Teilnahme am Projekt ausgewählt werden, erhalten neben der inhaltlichen und organisatorischen Begleitung auch eine finanzielle Förderung zur Durchführung der ersten Seminarphase. Hinzu kommt die Teilnahme an den Kursen (Modulen) für interessierte Schüler/innen in der zweiten Phase. ...

Den vollständigen Pressetext finden Sie hier auf der Webseite der Sparda-Bank (extern).

Ein Videofilm über das Projekt "Stark ins Leben" findet sich hier:

Videobericht Stark ins Leben
Stark ins Leben
(Videofilm von der Sparda-Bank-Südwest)


 SGS-Schüler gedenken den Opfern des Nationalsozialismus im Saarland
Wie in den letzten zwei Jahren versammelten sich am Morgen des 25. Januar die Schüler der Klassenstufe 10 zu einer Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus. Im Zentrum der Gedenkfeier standen die 134 saarländischen Juden, die am 22. Oktover 1940 in das Lager nach Gurs transportiert wurden. Mit eigenen Texten, jüdischer Musik und dem Entzünden von Kerzen setzten die Schüler ein Zeichen gegen das Vergessen. Die Schüler beschrifteten Steine als jüdisches Symbol des Erinnerns mit den Namen der Juden und erstellten in der Schule eine Gedenkstätte gegen das Vergessen zur Mahnung, Verantwortung in der Gegenwart zur übernehmen. Damit lösen sie das Versprechen ein, das sie vor zwei Jahren im Rahmen des Wettbewerbs Trialog der Kulturen gegeben hatten: Fortan soll das Gedenken einen festen Platz im Schulalltag haben.

Simone Garve

Ein vollständiger Artikel mit allen Bildern kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden (ca. 300 KB).


Gedenkfeier NS SGS 2013 Gedenkfeier NS SGS 2013 Gedenkfeier NS SGS 2013

  Schulprojekt "Trialog der Kulturen"
Trialog        Quandt
 
Zur Trialog-Seite geht es hier.

Das Gymnasium Am Stadtgarten wurde ausgewählt, am diesjährigen Wettbewerb "Trialog der Kulturen" der Herbert-Quandt-Stiftung teil zu nehmen. Trialog - das bedeutet Begegnungen von Christen, Juden und Muslimen. Unser Wettbewerb steht unter dem Motto "Rhythmen der Religionen - Rhythman des Lebens". Hierbei geht es darum zu entdecken, wie Religionen die Woche, das Jahr und das Leben prägen und strukturieren.
Wer Interesse an dem Wettbewerb hat, wendet sich bitte an Frau Garve oder Schulpfarrer A. Paul. Unterhalb gibt es zwei PDF-Dateien mit Materialien.

PDF Trialog der Kulturen - Flyer Eltern und Lehrer

PDF Trialog der Kulturen - Flyer Projektgruppe


  Gemeinsame Sankt-Martins-Feier am 11. November 2010
Martinsfeier als Kulturbrücke

Stadtgartengymnasium Saarlouis von Quandt-Stiftung für „Trialog“ ausgezeichnet

Eine Martinsfeier der anderen Art hat das Stadtgartengymnasium Saarlouis am 11. November auf die Beine gestellt. Als Teil eines Trialogs der Kulturen diente der Austausch unter Schülern verschiedener Religionen.
Das religiöse und kulturelle Miteinader leben und erleben steht seit Jahren am Stadtgartengymnasium Saarlouis im Mittelpunkt unterschiedlichster Projekte. In diesem Schuljahr beteiligt sich die Schule am Wettbewerb Trialog der Kulturen, ausgerufen von der Herbert-Quandt-Stiftung. Die Projektleiter, Simone Garve und Andreas Paul, betonen, dass der Wettbewerb dazu beitragen soll, interkulturelle Kompetenzen zu stärken und den Schülern das Wissen  über die Lebenswelten von Judentum, Christentum und Islam zu vertiefen. Dazu gehört am SGS, Feierlichkeiten zu begehen, die im Festkalender der drei monotheistischen Weltreligionen stehen, wie im Christentum St. Martin. Die Schüler haben  während der Feier die Legenden des Heiligen und das Brauchtum der Feier aufgearbeitet.
gezeichnet. Da sich am Martinsfest der Dialog auf Muslime und Christen beschränkte, wird eine Exkursion zum diesjährigen Chanukkafest am 3.12. mit Mittelstufenklassen durchgeführt, um Brauchtum und Symbolik im Judentum im Vergleich zum Christentum zu beleuchten. (...)

Den vollständigen Artikel können Sie hier einsehen.

St Martin am SGS
St. Martin am SGS

  Jüdisches Museum hält in Saarlouis
Berliner Bildungseinrichtung auf Tour-Station am Gymnasium am Stadtgarten

Das jüdische Museum Berlin (JMB) beschäftigt sich mit zwei Jahrtausenden deutsch-jüdischer Geschichte. Seit drei Jahren geht die Bildungseinrichtung „on tour“, um mit einer mobilen Ausstellung und speziellen Workshops die Schüler im gesamten Bundesgebiet zu besuchen und vor Ort zum Dialog über die deutsch-jüdische Geschichte einzuladen.
Derart vermittelt das JMB Blick auf die Lebenswelt der Jugendlichen Einblicke in jüdische Traditionen. Die mobile Ausstellung zeigt ausgewählte Objekte des Museums. Am Freitag, den 10.9.10, begrüßt das Gymnasium am Stadtgarten den Track. Die Ausstellung wird je nach Wetterlage entweder auf dem Schulhof oder im Foyer aufgebaut werden.
Zwei Mittelstufenklassen haben die Möglichkeit, den Workshop zur jüdischen Kindheit und Jugend nach 1945 zu belegen. In Gruppenarbeit erschließen sich die Jugendlichen Biographien zum Thema „So einfach war das“ mit Hilfe von iPod, Fotos und Arbeitsbögen. Drei weitere Klassen erhalten die Möglichkeit im Klassenverband die Ausstellung mit gelenkter Führung zu besuchen; alle anderen Schüler und Lehrer dürfen in den Pausen die Ausstellung besichtigen; interessierte Besucher sind herzlich Willkommen von 8.oo Uhr – 13.oo Uhr viel über die deutsch-jüdische Geschichte, aber auch die jüdische Religion und Kultur zu erfahren.

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