Mehrgenerationen-Filmprojekt am SGS  

  SGS-Schüler erstellen zusammen mit Senioren Fime zum Thema "Leben im Saarland 2030"
Die bis November 2011 von den Schülerinnen und Schülern des Seminarfachs "Ist das Leben planbar?" produzierten Filme sind hier zu sehen. Insgesamt wurden 11 Filme zum Thema "Leben im Saarland 2030" in Zusammenarbeit mit Seniorinnen und Senioren erstellt. Die Filme beschäftigen sich mit der Frage, wie der demografishe Wandel, der besonders das Saarland in den kommenden Jahrzehnten betreffen wird, das Leben der Jugendlichen und Älteren verändern wird.

Für die Filme wurde lizenz- und gebührenfreie Musik aus dem Bereich der "Creative Commons" verwendet. Die Quellen sind im Abspann der Filme genannt. Falls Sie die Filme weiter verwenden wollen, beachten Sie bitte, dass dies nur mit der Genehmigung der Autoren bzw. Autorinnen bzw. des Stadtgartengymnasiums geschehen darf. Die Filme wurden bei Youtube eingestellt und können unter den folgenden Linksmit ihrer Beschreibung angesehen werden. Zusätzlich sind hier die Drehbücher zu den Filmen eingestellt.


Mensch Oma

Der Film von Aline Wilhelm, Anne-Sophie Salz, Milena Spies, Roxane Stührenberg und Yukiko Morguet zeigt eine durch den demografischen Wandel umgedrehte Alterswelt: Das Verhalten von Jung und Alt ist 2030 auf den Kopf gestellt.
Die Enkelin versucht, ihre sehr lebensfreudige Oma zu mehr Verantwortungsbewusstsein zu bekehren. Doch die feiert nachts lieber mit ihren Freundinnen die Nächte durch, spielt Computerspiele und denkt nicht daran, sich um das Essen für ihre Enkelin zu kümmern. Wenn die Oma und ihre Freundinnen sich für den Abend zurechtmachen, wird im übertriebenen Maße klar, dass sich durch die Änderung der Altersstruktur in den nächsten Jahrzehnten auch die Lebenseinstellung der älteren Generation ändern wird. Ein Glück, dass es auch weiterhin noch den Pizzabestellservice geben wird...
Der Film gewann beim Wettberwerb des Ministeriums für Gesundheit und Verbraucherschutz des Saarlandes  "Leben im Saarland 2030 - Wir werden weniger, älter und bunter" den ersten Preis in der Sparte "Filme": http://www.saarland.de/88375.htm



Aus lizenzrechtlichen Gründen wurde der Ton am Ende entfernt.

Drehbuch: Mensch Oma


Begegnung im Bus

Der Film von Alena Bohrhofen, Marvin Oswald, Chiara Willmes und Julia Haas beschreibt eine Zukunftsvision, in der junge Menschen zur Seltenheit geworden sind. In einer Alltagssituation wundern sich ältere Menschen im Bus über den Zustieg zweier junger Mädchen. Da es aufgrund des demografishen Wandels viel mehr junge als ältere Menschen gibt, räumt man im Bus Jugendlichen zusammen mit Schwangeren und anderen selten gewordenen Bevölkerungsgruppen besondere Rechte ein.



Drehbuch:  Begegnung im Bus


Soziale Netzwerke 2030

Der Film von Kevin Schwem vergleicht die sozialen Kontakte eines Jugendlichen im Jahr 2030 mit dem seines älteren Vaters beim Umgang mit dem sozialen Netzwerk "facebook". Der abzusehende Rückgang der Geburtenrate im Saarland führt zu einer Verarmung an gleichaltrigen jungen Freunden. Der von dem Jugendlichen gemachte Aufruf bei Facebook, doch etwas gemeinsam zu unternehmen, wird nicht beantwortet.
In der Generation des Vaters jedoch stehen ungewöhnlich viele Menschen miteinander in freundschaftlichem Kontakt. Alt und Jung sind hier auf den Kopf gestellt, sind es doch heute hauptsächlich die jungen Menschen, die durch Facebook in Kontakt stehen.
Aber auch diese Generation wird 2030 älter sein. Deren Kinder könnten durch den demografischen Wandel tatsächlich zur MInderheit in unserer Gesellschaft werden.




Halloween 2030


Der Film von Chiara Azzolina, Kathrin Barth, Jacquelina Becker und Vicky Willmes-Ruffing spielt mit dem Gedanken, dass im Jahr 2030 durch den geringen Anteil an Jugendlichen Bräuche wie z.B. das Klingeln an den Haustüren an Halloween schlichtwegs ausfallen werden. In dem Film nimmt die lebensfrohe Oma ihre einzige Enkelin an die Hand und versucht, einen Verwandten mit ihrer Verkleidung und dem Spruch  "Süßes oder Saures" zu erschrecken. Der Brauch ist jedoch durch die Seltenheit seines Erscheinens mangeld Kindern schon wieder in Vergessenheit geraten und der Mann versteht den Spaß nicht.



Drehbuch: Halloween 2030


Vorurteile 2030

Der Film "Vorurteile" von Rouven Beck, Maximilian Daub, Magnus Juckel und Philipp Tilk beschäftigt sich ebenfalls mit der Veränderung der Gesellschaft durch den demografischen Wandel. In einer Zeit, in der es immer mehr Ältere gibt, die immer länger leben, und immer weniger Jugendliche, ist es angebracht, mit Vorurteilen über die jeweils andere Generation aufzuräumen.
Warum sollten nicht auch Senioren nochmals  mit einer Heirat einen Neustart beginnen? Es wird Zeit, die alten Konventionen zu überdenken!



Drehbuch: Vorurteile


Hoch hinaus 2030


Beschreibung: Der Film "hoch hinaus" von Amelie Bies, Anna Schnur und Janine Heuer zeigt eine Zukunftsvision, in der die Disko-Generation älter geworde ist. Der Wunsch danach, auch im Alter noch zu lauter Musik tanzen zu können, führt viele Senioren am Wochenende zur Disko. Diese ist durch den demografischen Wandel jedoch mit Senioren überfüllt. Die Schlange am Eingang ist lang.
Um sich an der Schlange vorbeizumogeln, bedienen sich die beiden Hauptdarstellerinnen einer List: Sie kommen mit dem Rollstuhl an, um vor den anderen Einlass zu erhalten. Einmal in der Disko drin, machen sie sich schick.  Es wird gefeiert.



Drehbuch: Hoch hinaus


2030 - Weniger, bunter, älter


Die Schülerinnen Anna Bettenfeld, Selina Pira, Kathrin Ternes und Linna Jiang zeigen in ihrem Film, wie sie sich die Zukunft des Saarlandes 2030 vorstellen. Witzig und mit etwas Kritik wird dargestellt, dass in der Zukunft auch ältere Menschen als Fotomodel für die Werbeindustrie wichtig sind. Auch für die ältere Generation ist es wichtig, fit und gut ernährt zu sein, um seinen Lebensabend genießen zu können. Schlißlich will auch die Liebe im Alter jung bleiben. Und zu guter Letzt wird noch eine Folge des demografischen Wandels auf die Schippe genommen: Wir können es uns nicht mehr leisten, junge Menschen ins Gefängnis zu stecken. Daher werden Gerichtsverfahren in der Zukunft durchaus nach dem Lebensalter entschieden!



Drehbuch: 2030-Weniger, älter, bunter


Mehr-Kind-Politik 2030

Auch im Alter noch Kinder bekommen? Dank der modernen Medizin und der Tatsache, dass wir in Deutschland eine hohe Lebenserwartung haben, kein Problem. Ganz im Gegenteil! In der Zukunft wird das Kinderkriegen vom Staat finanziell so sehr bezuschusst, dass selbst Seniorinnen wieder schwanger werden, um die Vorteile nutzen zu können!
In ihrem Film "Ein-Kind-Politik" greifen Anna Schleidowitz, Jacqueline Schubert und Melissa Aksu diese Ideen auf und zeigen, dass der demografische Wandel in Deutschland seltsame Konsequenzen für unser Land haben könnte.




Von wegen ewige Jugend


In ihrem Filmprojekt beschäftigen sich Kia Kirchen, Kim Recktenwald, Carlotta Palmieri und Samantha Russello mit der Frage, wie sich das Schönheitsideal ändern wird, wenn der größte Teil der Frauen in der Gesellschaft zu der älteren Generation gehören werden. Zeitschriften, Mode und das Fernsehen könnten die Falten im Gesicht als neues Schönheitsideal entdecken.



Drehbuch: Von wegen ewige Jugend


Ein Freitagabend im Laufe der Zeit

In dieser Zukunftsversion von 2030 stellen sich die Schülerinnen Kim Mathis, Sefora Spinuso, Gianna Engel und Nathalie Ney vor, dass es gar nicht so viele Unterschiede zwischen den Jugendlichen von heute und der älteren Generation von morgen gibt. In ihrem Film vergleichen sie den Ablauf eines Freitag Abends heute und 2030.



Drehbuch: Ein Freitagabend im Laufe der Zeit



Verrückte Zukunftsversion

Ein junger Mann geht durch den Park und sieht ein älteres Paar im Garten. Er setzt sich auf eine Bank und stellt sich vor, wie seine Zukunft wohl aussehen wird.
In seinem Traum spricht er mit seinem späteren erwachsenen "Ich".
Der Film von Catherine Nussbaum und Ann-Kristin Muhs thematisiert unter anderem das Thema Scheidung und Familie im Angesicht des demografischen Wandels.



Drehbuch: Verrückte Zukunftsversion

Vorstellung des Projekts Lebensentwürfe auf Youtube:


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